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Sonntag, 18. Juli 2010 | Alter: 52 Tage | Quelle: FNpress
"Ich bin sehr zufrieden", sagte Werth nach der Kür. "Allerdings wurde ich mal wieder nicht mit Punkten überschüttet", übte die fünfmalige Olympiasiegerin Kritik an den Richtern. Die Rheinbergerin ritt in Aachen erstmalig ihre neue Kür zur Musik von Roberto Blanco "ein bisschen Spaß muss sein". Den 5.000 Zuschauern im ausverkauften Aachener Dressurstadion gefiel die "neue" Isabell Werth. Standing Ovations für die Reiterin und ein Pfeifkonzert gegen die zurückhaltenden Bewertungen der Richter waren die Reaktionen des Publikums. Mit ihrer Kür-Premiere war sie insgesamt zufrieden. "Das hat schon super gut gepasst", so das Fazit der 40-Jährigen. Lediglich die Einerwechsel habe sie etwas zu schnell angegangen und deshalb sei es zu einem Fehler gekommen. Auch Bundestrainer Holger Schmezer (Verden) war mit Werth vollauf zufrieden: "Isabell ist bereits jetzt in einer überragenden Form. Das neue Kürprogramm sorgt für Stimmung und hebt sich von der Konkurrenz ab."
Eine Ausnahmeerscheinung ist derzeit der niederländische Hengst Moorlands Totilas mit seinem Reiter Edward Gal. Wie in den vorhergegangenen Prüfungen dominierte das Paar die Konkurrenz. "Es ist immer wieder aufregend, ihn zu reiten", sagte der Topfavorit auf den Titel bei den Weltreiterspielen vom 25. September bis 10. Oktober in Kentucky. "Ich hoffe, er macht so weiter bis zur WM", so Gal. "Sie reiten nicht besser, aber sie haben die besseren Pferde", kommentierte Bundestrainer Holger Schmezer die momentane Überlegenheit der Niederländer.
Der Cheftrainer der Deutschen sah mit seinen Debütanten Anabel Balkenhol (Rosendahl) und Christoph Koschel (Hagen a.T.W.) aufstrebende deutsche Paare in Aachen. Beide überzeugten mit vorderen Platzierungen in der CDIO-Tour. In der Kür ging aber nur noch Christoph Koschel an den Start. Bedingt durch eine Magen-Darm-Erkrankung musste Balkenhol passen. Allerdings reichte es für Koschel und seinem elfjährigen Wallach Donnperignon in der letzten Prüfung nicht für eine Spitzenplatzierung. Das Paar erhielt 75,000 Prozent und landete damit auf Platz sieben. "Irgendwie war heute die Luft raus und Donnperignon fehlte etwas die Kraft", sagte Koschel. "Wir hatten aber eine tolle Woche und haben in den wichtigen Mannschaftsprüfungen gute Leistungen gezeigt", so das positive Fazit des 34-jährigen WM-Kandidaten. "Christoph hat Charakter bewiesen", lobte Schmezer.
In der CDI-Kür am Samstag lieferten sich Helen Langehanenberg (Münster) und die Britin Laura Bechtolsheimer ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg. Beide hatten am Ende exakt 71,500 Prozent auf ihrem Konto. Aufgrund der höheren B-Note wurde Laura Bechtolsheimer mit ihrem 15-jährigen Andretti H als Siegerin geführt. "Ich freue mich natürlich über diesen super Erfolg. Doch wenn man so eng an einem Sieg in Aachen vorbei schrammt, ist das natürlich etwas schade", zeigte sich das 28-Jährige Perspektivgruppenmitglied etwas enttäuscht. In der kleinen Tour reichte es für Langehanenberg allerdings zum Sieg. In der Intermédiaire I siegte sie mit Fleur Rubin (73,632) vor der Niederländerin Christa Laarakkers mit Don Fuego mit (70,000) und Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) mit dem Westfalen Figo (69,603).
CHIO Aachen: Niederländer Edward Gal gewinnt auch die Kür, Isabell Werth auf Platz vier
Aachen - Die niederländischen Dressurreiter haben die abschließende Kürprüfung beim Weltfest des Pferdesports in Aachen bestimmt. Doppeleuropameister Edward Gal dominierte die Kür mit seinem Hengst Moorlands Totilas und überragenden 90,893 Prozent. Gal gewann in den Tagen zuvor bereits den Grand Prix und den Special beim CHIO. Die deutsche Ausnahmereiterin Isabell Werth (Rheinberg) kam mit dem 16-jährigen Satchmo hinter Adelinde Cornelissen mit Jericho Parzival (85,607) und Imke Schellekens-Bartels mit Sunrise (81,000) auf Platz vier (80,786)."Ich bin sehr zufrieden", sagte Werth nach der Kür. "Allerdings wurde ich mal wieder nicht mit Punkten überschüttet", übte die fünfmalige Olympiasiegerin Kritik an den Richtern. Die Rheinbergerin ritt in Aachen erstmalig ihre neue Kür zur Musik von Roberto Blanco "ein bisschen Spaß muss sein". Den 5.000 Zuschauern im ausverkauften Aachener Dressurstadion gefiel die "neue" Isabell Werth. Standing Ovations für die Reiterin und ein Pfeifkonzert gegen die zurückhaltenden Bewertungen der Richter waren die Reaktionen des Publikums. Mit ihrer Kür-Premiere war sie insgesamt zufrieden. "Das hat schon super gut gepasst", so das Fazit der 40-Jährigen. Lediglich die Einerwechsel habe sie etwas zu schnell angegangen und deshalb sei es zu einem Fehler gekommen. Auch Bundestrainer Holger Schmezer (Verden) war mit Werth vollauf zufrieden: "Isabell ist bereits jetzt in einer überragenden Form. Das neue Kürprogramm sorgt für Stimmung und hebt sich von der Konkurrenz ab."
Eine Ausnahmeerscheinung ist derzeit der niederländische Hengst Moorlands Totilas mit seinem Reiter Edward Gal. Wie in den vorhergegangenen Prüfungen dominierte das Paar die Konkurrenz. "Es ist immer wieder aufregend, ihn zu reiten", sagte der Topfavorit auf den Titel bei den Weltreiterspielen vom 25. September bis 10. Oktober in Kentucky. "Ich hoffe, er macht so weiter bis zur WM", so Gal. "Sie reiten nicht besser, aber sie haben die besseren Pferde", kommentierte Bundestrainer Holger Schmezer die momentane Überlegenheit der Niederländer.
Der Cheftrainer der Deutschen sah mit seinen Debütanten Anabel Balkenhol (Rosendahl) und Christoph Koschel (Hagen a.T.W.) aufstrebende deutsche Paare in Aachen. Beide überzeugten mit vorderen Platzierungen in der CDIO-Tour. In der Kür ging aber nur noch Christoph Koschel an den Start. Bedingt durch eine Magen-Darm-Erkrankung musste Balkenhol passen. Allerdings reichte es für Koschel und seinem elfjährigen Wallach Donnperignon in der letzten Prüfung nicht für eine Spitzenplatzierung. Das Paar erhielt 75,000 Prozent und landete damit auf Platz sieben. "Irgendwie war heute die Luft raus und Donnperignon fehlte etwas die Kraft", sagte Koschel. "Wir hatten aber eine tolle Woche und haben in den wichtigen Mannschaftsprüfungen gute Leistungen gezeigt", so das positive Fazit des 34-jährigen WM-Kandidaten. "Christoph hat Charakter bewiesen", lobte Schmezer.
In der CDI-Kür am Samstag lieferten sich Helen Langehanenberg (Münster) und die Britin Laura Bechtolsheimer ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg. Beide hatten am Ende exakt 71,500 Prozent auf ihrem Konto. Aufgrund der höheren B-Note wurde Laura Bechtolsheimer mit ihrem 15-jährigen Andretti H als Siegerin geführt. "Ich freue mich natürlich über diesen super Erfolg. Doch wenn man so eng an einem Sieg in Aachen vorbei schrammt, ist das natürlich etwas schade", zeigte sich das 28-Jährige Perspektivgruppenmitglied etwas enttäuscht. In der kleinen Tour reichte es für Langehanenberg allerdings zum Sieg. In der Intermédiaire I siegte sie mit Fleur Rubin (73,632) vor der Niederländerin Christa Laarakkers mit Don Fuego mit (70,000) und Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln) mit dem Westfalen Figo (69,603).











